Solarthermie

  • So funktioniert Solarthermie

Solarthermie-Anlage besteht aus dem Kollektorfeld auf dem Dach, dem Solarspeicher mit zwei eingebauten Wärmetauschern und einer Pumpe mit Sicherheitsgruppe. Diese Komponenten sind durch Rohre miteinander verbunden und stellen den Solarkreislauf dar. Der übliche Flachkollektor besteht aus einem speziell beschichteten Kupferblech (Absorber) und darin eingepressten Kupferrohren, in denen die Solarflüssigkeit zirkuliert. Die Flüssigkeit im Solarkreislauf besteht zu 40% aus einem ungiftigen Frostschutzmittel, damit die Flüssigkeit in den Kollektoren im Winter nicht gefriert.

 

  • Solare Warmwasserbereitung oder Heizungsunterstützung

Treffen Sonnenstrahlen auf den Kollektor, dann geben sie fast 80% ihrerEnergie an den Absorber ab. Die erwärmte Solarflüssigkeit wird mit einerUmwälzpumpe in den unteren Wärmetauscher des Speichers gepumpt. Dort gibt sie ihre Wärme an das kalte Brauchwasser im Speicher ab. Das Brauchwasser erwärmt sich dadurch, steigt im Speicher nach oben und kann dann zum Duschen, Baden und im gesamten Haushalt verwendet werden.Eine Temperaturdifferenz-Regelung setzt die Pumpe im Solarkreis nur dann in Gang, wenn die Kollektortemperatur über der unteren Speichertemperatur liegt. Temperaturfühler sind im Kollektor und im Speicher eingebaut. Scheint die Sonne weniger, z.B. im Winter, dann wird das Brauchwasser automatisch über den im Speicher obenliegenden Wärmetauscher von der Heizung erwärmt. Die Technik der solaren Heizungsunterstützung ist aufwendiger und komplexer als eine einfache solare Brauchwassererwärmung. Größere Kollektorflächen machen auch einen größeren Speicher sinnvoll.Der Speicher puffert über schüssigeWärme für Heizung und Warmwasseran sonnenärmerenTagen.

Im Jahresdurchschnitt kann die Sonne bei Standardanlagen etwa 15-20 % und bei Premiumanlagen 30-50 %der gesamten Heizenergie liefern - in günstigen Fällen in sehr gut gedämmten Häusern "Sonnenhäuser " sogar 75-90 %. Anlagen zur solaren Heizungsunterstützung sind zwar teurer als einfache Brauchwasseranlagen. Sie vervielfachen aber auch den solaren Energiegewinn. Der größte Teil der Energie wird in einem Haus für die Beheizung aufgewendet. Weil die Sonne im Winter tief am Himmel steht und nur wenig Kraft hat,kommt man auch mit einer großen Solaranlage nicht ohne Zusatzheizung aus. Im Herbst und Frühling ist der Heizbedarf geringer und die Sonne hat bereits mehr Kraft. Durch größere Kollektorflächen wird mehr Sonnenenergie eingefangen und kann für Heizung und Warmwasserbereitung in der Übergangszeit genutzt werden. Im Sommer kann der Überschuß z. b. für den Swimmingpool oder zur Kühlung verwendet werden.

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